Eco-Verpackung

Vorbild durch Nachahmung

Ob man sich eine Orangen-, Bananen- oder Eierschale anguckt, von Mutter Natur kann man in Bezug auf gute Verpackungen einiges lernen: Sie sind unverwechselbar, bieten optimalen Schutz und recyceln sich von selbst. Das hat uns auf die Idee gebracht, auch unsere Verpackungen einer eingehenden Revision – und Reduktion – zu unterziehen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, sowohl von der Ökobilanz als auch von der Markenkommunikation her.

Umweltverträgliches Material

  • 100 Prozent Recycling-Papier: Seit 2010 werden bei Hager keine Verpackungspapiere mit Frischfaseranteil mehr verwendet.
  • 100 Prozent Mono-Material: Alle Verpackungen werden ohne Verbundstoffe hergestellt und können ohne aufwändige Trennverfahren wieder dem Rohstoffkreislauf zugefĂĽhrt werden.
  • 100 Prozent braunes Papier: Der Wechsel von weiĂźem auf braunes Deckpapier macht chemische Bleichmittel oder Streichfarben ĂĽberflĂĽssig. Dadurch reduziert sich die aufzuwendende Energie bei der Papierproduktion und Entsorgung erheblich.

Umweltentschonende Bedruckung

  • Unter 10 Prozent: Bei den neuen Verpackungen wurde die bedruckte Fläche bewuĂźt von 60 Prozent auf unter 10 Prozent reduziert. Das spart rund 30 t Farbe im Jahr, die beim Recycling nicht aufwändig entfernt werden muss.
  • 100 Prozent Naturdispersionsfarbe: Der einheitlich weiĂźe Farbdruck mit lösungsmittelfreier Farbe auf Wasserbasis zeichnet sich durch hohe Umweltverträglichkeit aus.
  • 100-prozentige Wiedererkennung: Wo Hager draufsteht, ist auch Hager drin – das erkennt man trotz 80 Prozent weniger Farbeinsatz.

Umweltfreundliche Konstruktion

  • 20 Prozent weniger Material: Durch den Einsatz optimaler Wellpappesorten und ausgeklĂĽgelter Konstruktionen konnte der Kartonagebedarf signifikant gesenkt werden – ohne QualitätseinbuĂźen.
  • Bessere Lagerung: Durch perfekte Anpassung der Verpackungen an Produkt- und Palettengrößen können Lager- und Transportflächen noch effizienter genutzt werden.
  • Höchster Produktschutz: Trotz reduzierter Verpackungsgrößen ist 100-prozentiger Produktschutz gewährleistet.

„Leitungsführend“ vorangehen

Kabelkanäle sind aufgrund ihrer Größe verpackungsintensive Produkte. Für unsere tehalit-Systeme haben wir daher im letzten Jahr ca. 3,8 Mio. m² Verpackungsmaterial gebraucht. Durch die neuen Verpackungen konnte der Materialeinsatz allerdings um 820.000 m² reduziert werden.

Das entspricht:
  • 431 Tonnen Wellpappe
  • 43 LKW Ladungen
  • 118 FuĂźballfeldern
  • 2,3 GWh Energieleistung
  • 382 Tonnen CO2-Emissionen

Wenn das kein Grund ist, in Zukunft Hager „auszupacken“!

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